Als die US-Notenbank die Märkte Anfang dieser Woche mit einer schärferen Zinsrhetorik überraschte, dauerte es nur Stunden, bis sich der Effekt an der Osloer Börse bemerkbar machte. Mehrere norwegische Vermögensverwalter melden inzwischen wachsende Unruhe bei ihren Kund:innen.
„Was diese Situation ungewöhnlich macht, ist, dass wir ähnliche Signale von mehreren Notenbanken gleichzeitig sehen", sagt eine der von DN befragten Fondsmanager:innen. „Es geht längst nicht mehr um ein einzelnes Land, das strafft — es ist eine globale Bewegung."
Die norwegische Zentralbank hat sich zu der Entwicklung bislang nicht direkt geäußert, Analyst:innen erwarten aber, dass das Thema die kommende Zinssitzung prägen wird.